Sängerreise 2015: Chäpfner Sänger im Schwarzwald

Skulptur vor riverside

Vor dem Brauhaus Rothaus

8 Lieder – 8 Stationen: die Chäpfner Sänger unterwegs 
 Sängerreise vom 29/30. August 2015 In den tiefen dunklen Wald -> in den Schwarzwald. Die Chäpfner Sänger liessen sich ohne Stress auf ihre Reise nach interessanten Orten im Schwarzwald entführen. Wie immer wusste niemand zuvor wohin es dieses Mal gehen würde.
Niklaus Gnädinger
 Am Samstagmorgen Ende August war es wieder soweit: unter der neuen musikalischen Leitung von Daniela Müller, organisiert von Urs Dütschler und Richard Müller fuhr der Bührer-Bus aus Hirzel mit 31 Mannen und einer Frau los. Edy Meier, unser Akkordeonist, sowie der Alt-Sänger und Ehrenmitglied Frowin Fässler waren auch dabei. 
  „Ein Bier, das macht den Durst erst schön..“
Nach einem Kaffeeabstecher in die alte Spinnerei Riverside bei Zweidlen-Glattfelden erreichten wir die Badische Staatsbrauerei Rothaus in Grafenhausen. Nach der Besichtigung sowie Speis und natürlich Trank sangen die Sänger „Ein Bier, das macht den Durst erst schön“ von Edgar Rasin und Wolfgang Lüderitz und später noch „d’Seebuebe“ von E. Grolimund.        
Lustigerweise hatte der Männerchor Basadingen die gleiche Idee mit dem Brauereibesuch, was zu einem freundschaftlichen Konzert zweier Chöre führte. Nach einer kurzen Rast mit Shoppingmöglichkeiten in und am schönen Titisee bestiegen wir in Weizen die berühmte „Nostalige-Sauschwänzle-Express“ mit alter Dampflock nach Blumberg. Den Hexen im Zuge wurde natürlich mit dem bekannten „Bajazzo“, einem Lied aus Ostdeutschland, ein Ständchen geboten. Mit vielen schönen und teils auch neuen Eindrücken erreichten wir Villingen-Schwenningen, wo wir übernachteten.

 Als Dank für den guten Service im Rest. Vau in der städtischen Fussgängerzone sangen wir „Quel Mazzolin di Fiori“, ein italienisches Lied, arrangiert von Robert Mermoud. Dem Einen oder Anderen reichte es danach noch zu einem Schlummerbierchen in der Hotel eigenen Bar. Dass die Uhrenindustrie in der ehemals grössten Uhrenstadt Deutschlands in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts den Zeitgeist verpasste und schlussendlich schliessen musste, wurde sehr eindrücklich am folgenden Morgen im örtlichen Uhrenmusem von deren Geschäftsführerin Frau Ingeborg Kottmann interessant erläutert. Wir dankten mit dem Lied „Dini Seel ä chli la bambälä la“ von Robert Rappert. Den Besuch wollte sie selber in die lokale Zeitung bringen. Unser Sust-Museums-Experte Röbi Urscheler hängte sofort einen Horgner Flyer auf… Die grössten Wasserfälle Deutschlands Im touristischen Triberg gastierten wir zu Mittag. Die Besichtigung der Fälle viel dabei leider aus, sollte aber zu einem nächsten Besuch animieren. Erneut konnten wir unser Bestes geben und dankten dem Servicepersonal mit „Schöne Marica, du mein Augenstern“, einem Lied aus Dalmatien von Rudolf Desch. Die beste Schwarzwäldertorte Bereits wieder auf der Rückfahrt machten wir Halt beim „gscheiten Beck Erich“ in Feldberg-Bäretal. Dort konnten wir live die Herstellung einer Schwarzwäldertorte miterleben. Es gab sogar noch Kirschen mit Sahnenachfüllung direkt in den Mund. Flüssige Zutaten: 300 ml Kirsch (250 ml für die Torte - 50 ml für den Chef). Diese Köstlichkeit musste natürlich sofort verkostet werden: frisch sind sie schon am Besten. Das angebaute Schnapsmuseum von Erich mit Degustation nach der Führung hob noch einmal die sonst schon ausgezeichnete und ausgelassene Stimmung. Das letzte Platzkonzert dieser Reise fand schönen Applaus, der immer zahlreicher werdenden Zuhörer: die erneuten Lieder „Bajazzo“ und „Dini Seel a chli la bambälä la“ kamen gut an. So fand eine erneut gelungene Sängerreise seinen Abschluss. 2 Tage später fand man sich bei der Probe wieder und konnte die Reise beim anschliessenden Trunk nochmals Revue passieren lassen. 

  • Kafihalt im "riverside"
  • Badische Staatsbrauerei Rothaus in Grafenhausen
  • Sauschwänzlebahn
  • Apéro & (Abendessen keine Fotos): Cafe Restaurant Vau, Villingen-Schwenningen
  • Uhrenindustriemuseum Villigen-Schwenningen
  • Apéro & Mittagessen in Triberg
  • Impressionen in Triberg