Sängerreise 2016

Von Käpfnach auf den Pilatus und zurück

HORGEN Kürzlich begaben sich die Chäpfner Sänger auf ihre Sängerreise. Sie liessen sich nicht vom unsicheren Wetter abschrecken und wurden belohnt. (Artikel aus ZSZ 02. 07. 2016)

Am Samstagmorgen fanden sich die Sänger am Bahnhof Horgen See ein. Für einmal waren die öffentlichen Verkehrsmittel für den Transport gewählt worden. Horst Isenmann und Niklaus Gnädinger hatten die Reise in kurzer Vorlaufzeit auf die Beine gestellt. Leider konnte Präsident Richard Müller nicht teilnehmen.

Wie immer hatten alle eine Ahnung, aber keiner wusste, wohin genau es gehen würde. Es war dann aber doch rasch klar, dass nach dem Umsteigen in Thalwil und in Luzern aufs Schiff der Pilatus das Ziel sein könnte. In Alpnachstad führt die steilste Zahnradbahn der Welt auf über 2100 Meter über Meer auf den Pilatus.

Der Pilatus ist als Berg schon interessant, die Sage der Namensgebung amüsant, doch das touristische und gastronomische Ressort beeindruckend. So konnte Beat Füglistaller, Chef Gastronomie und Hotellerie, beim Apéro den Sängern in eindrücklicher Weise aufzeigen, wie hier ohne Bankenkredit in den letzten Jahren investiert wurde und wie man bereit ist, über 600 000 Besucher pro Jahr zu empfangen und zu bewirten. Der Chor dankte es ihm unter Leitung der Dirigentin Daniela Müller mit zwei Liedern: «Mala moja», einer Weise aus Kroatien, und «Bajazzo», einem Lied aus Ostdeutschland.

Danach bestiegen die Sänger die Luftseilbahn nach Fräkmüntegg zum Mittagessen. Dann ging es mit der Panorama-Gondelbahn nach riens. In Luzern, wo es nicht überraschend heftig regnete, bekamen die Sänger auf der City-Trail-Rundfahrt einen guten geschichtlich-en Abriss von Luzern. Das Luzern- Fest und die Public Viewings für den EM-Match der Schweiz links liegen lassend, erreichten die Sänger wieder Horgen. Witzig war, wie die Organisatoren mit Plakaten uns immer wieder weismachen wollten, dass die Reise nach oder über Namibia gehen würde.

Überraschung im Häuertreff
Nicht wie sonst sich in Horgen ankommend zu verabschieden, ging es weiter zum Bergwerkseingang – was für alle eine Überraschung war. Noch mehr waren die Sänger überrascht, als sie dort ihre Sängerfrauen antrafen. Horst Isenmann und Nick Gnädinger hatten dies lange im Voraus geplant und geheim halten können. Ihnen und via Mobiltelefon ins Spitalbett des Präsidenten wurden noch zwei Lieder gesungen: «Dini Seel a chli lo bambälä lo» von Ruedi Bieri und «Schöne Marica», einem Volkslied aus Dalmatien von Rudolf Desch. So klang ein gelungener Ausflug aus.

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